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Programm

Das Seminar wird im Rahmen des APA-Campus-Wirtschaftslehrgangs angeboten. Es ist Teil des Moduls „Die EU verstehen“.


Protektionismus statt Handelsliberalisierung.


Handelspolitik ist in den letzten zwei Jahrzehnten, insbesondere in der Ära Trump, zu einem höchst umstrittenen Politikfeld geworden. Auch unter Joe Biden wird der Streit zwischen den USA, China und der EU um Zölle und Handelsschranken weitergehen. Von zivilgesellschaftlichen KritikerInnen werden Freihandel und Globalisierung als Bedrohung demokratischer Mitbestimmung gebrandmarkt. Der Workshop beschäftigt sich mit aktuellen Fragen der Handelspolitik sowie mit Geschichte und Hintergründen der internationalen Handelspolitik: Warum erfolgt der Abbau von Handelshemmnissen in der Regel in Form völker­rechtlicher Abkommen? Welche Arten von Handelsabkommen gibt es? Wie interagieren multilaterale und bilaterale bzw. regionale Abkommen? Wie hat sich das Welthandelssystem nach 1945 entwickelt? Welche Rolle spielt die EU in dieser Entwicklung? Was bringt die neue Generation von regionalen und bilateralen Abkommen? Was hat das alles mit Investitionsschutz zu tun?


  • Handelspolitik: Unilaterale Theorie und vertragliche Realität
  • Handelsabkommen: Form und Inhalt
  • Multilateralismus vs. bilaterale bzw. regionale Abkommen
  • Die Entwicklung des Welthandelssystems nach 1945
  • EU-Handelsliberalisierung und “mega-regionale” Abkommen
  • Sonderfall Investitionsschutz
  • Welchen Veränderungen war die Weltwirtschaft in den letzten 30 Jahren unterworfen und wie sind diese ökonomisch und politisch einzuschätzen?
  • Was sind die strategischen Zielsetzungen der handelspolitischen Strategien von EU und USA?
  • Was sind die zentralen Ziele und Inhalte der neuen Generation von Handelsabkommen?
  • Was bräuchte es um Handelspolitik und WTO zukunftsfähig zu gestalten?
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Verfügbarkeit
7 Freie Plätze
Buchbar bis Mi. 9. Juni 2021, 21:59
Stornierbar bis So. 30. Mai 2021, 22:00
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